{"id":754,"date":"2019-05-22T10:34:38","date_gmt":"2019-05-22T09:34:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.horwood-koehler.de\/stage\/?p=754"},"modified":"2019-05-22T10:34:38","modified_gmt":"2019-05-22T09:34:38","slug":"millenials-was-unternehmen-wissen-sollten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.horwood-koehler.de\/de\/millenials-was-unternehmen-wissen-sollten\/","title":{"rendered":"Millenials: Was Unternehmen wissen sollten!"},"content":{"rendered":"<h6><strong>St\u00e4ndig h\u00f6rt man Begriffe wie Millenials, Generation X und Baby Boomers. Doch was bedeuten diese genau? Theoretisch sind sie alle &#8211; bis auf die Boomers &#8211; inoffizielle soziale Konstrukte.<\/strong><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>I<span lang=\"DE\">Das Pew-Research-Center besch\u00e4ftigt sich seit \u00fcber zehn Jahren mit der Erforschung der Millenial-Generation. Um die analytische Bedeutung dieser Generation zu erhalten, haben sich die Forscher letztes Jahr darauf geeinigt, 1996 als das letzte Geburtsjahr f\u00fcr Millenials zuzulassen. Dementsprechend werden somit Menschen, die zwischen 1981 und 1996 geboren und heute zwischen 22 und 37 Jahren alt sind, als Millenials bezeichnet<sup>1<\/sup>.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"DE\">Millenials, wie auch die nachfolgenden Generation Y und Z, sehen die Zukunft eher skeptisch. Laut der siebten Ausgabe des Deloitte Millenial Survey<sup>2<\/sup>f\u00e4llt ihre Einsch\u00e4tzung dazu, welche Motivation Firmen auszeichnet, und wie sich diese ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen aktuell dramatisch schlechter aus, als in vorhergehenden Studien. <\/span><span lang=\"DE\">Das gleiche gilt f\u00fcr die Loyalit\u00e4t der jungen Talente gegen\u00fcber ihren Arbeitgebern. Besonders pessimistisch betrachten sie die Digitalisierung und Industrie 4.0. Ihre Bedenken zeigen, dass F\u00fchrungskr\u00e4fte in Unternehmen umdenken sollten. Sie m\u00fcssen positive Ver\u00e4nderungen bewirken. Wer junge Talente nicht nur anziehen, sondern auch behalten will, der muss vor allem auf gesellschaftliches Engagement setzen. Zudem m\u00fcssen die Bed\u00fcrfnisse der Millenial-Generation im Hinblick auf deren Wunsch nach Flexibilit\u00e4t, Diversit\u00e4t und Weiterbildung ber\u00fccksichtigt werden.<\/span><\/p>\n<p>Millenials gewinnen zunehmend an Bedeutung als Zielgruppe f\u00fcr Marketingstrategien und Branding. Sie sind f\u00fcr die Mehrheit aller Eink\u00e4ufe, von Lebensmitteln bis hin zu Kraftfahrzeugen verantwortlich. Sesshaft werden sie im Hinblick auf ihre Karriere, Eigenheime und ihre Familienplanung. Diese Ver\u00e4nderungen korrelieren mit einer gr\u00f6\u00dferen Kaufkraft dieser demographischen Gruppe. Accenture sch\u00e4tzt, dass diese bei ca. 600 Billionen Dollar j\u00e4hrlich liegt. Demnach ist es von enormer Wichtigkeit f\u00fcr jede Marke, darauf zu achten, was Millenials wollen, wie sie es wollen und wann sie es wollen, denn sie bilden die ausschlaggebende Zielgruppe f\u00fcr langfristigen Erfolg.<\/p>\n<p>Vor ein paar Jahren haben die Millenials die Generation X \u00fcberholt. Sie stellen seitdem die Mehrheit der heutigen Arbeitnehmer und werden das auch f\u00fcr die absehbare Zukunft bleiben. Daraus ergibt sich, dass f\u00fchrende Unternehmen diese einzigartige Gruppe verstehen m\u00fcssen, um erfolgreich zu bleiben. Die Motivation der Millenials zu erkennen, macht es einfacher, sich auf diese demographische Gruppe als Arbeitnehmer einzustellen. Fr\u00fchere Generationen wurden dadurch motiviert, kulturelle Normen aufrecht zu erhalten oder auch gegen sie zu rebellieren. Millenials jedoch, verf\u00fcgen \u00fcber einen heterogenen Meinungs-Pool, geformt durch den immensen technologischen Fortschritt einerseits, sowie turbulente politische und soziale Ereignisse andererseits.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6><b><span lang=\"DE\">Sieben interessante Fakten \u00fcber Millenials:<\/span><\/b><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Wissensdrang<br \/>\n<\/strong>Die Millenials sind eine neugierige Generation. Sie sind begierig darauf, sich neue Skills anzueignen und sind dazu bereit ihre eigene Zeit zu investieren, um bessere Arbeitnehmer zu werden. Als Unternehmen sollte man das ausnutzen und in Weiterbildungs- und Karriereprogramme investieren, um ihnen das gew\u00fcnschte Wachstum zu erm\u00f6glichen. Der Fokus liegt auf professionellem Wachstum.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Individualit\u00e4t<br \/>\n<\/strong>Viele Startup-Unternehmen haben die Individualit\u00e4t der Millenials als einzigartigen Pluspunkt erkannt und setzten darauf. Millenials wollen das Gef\u00fchl haben, sie k\u00f6nnen jederzeit ihre eigenen Ideen einbringen und neue Initiativen starten. Durch Strategien wie diese l\u00e4sst sich deren Arbeitskraft maximieren. Senior-Manager sollten dazu ermutigt werden, eine individuelle Ann\u00e4herung bei der Koordination von Millenial-Arbeitnehmern zu verfolgen. Es ist ausschlaggebend, dass F\u00fchrungskr\u00e4fte verstehen, dass diese Generation andere pers\u00f6nliche und professionelle Ziele hat, als die Generationen davor. Sie sind dazu bereit, ihre Zeit zu investieren, um die Interessen der Unternehmen voranzutreiben. Im Gegenzug dazu, erwarten sie individuelle Unterst\u00fctzung beim Erreichen ihres pers\u00f6nlichen Erfolges.<\/li>\n<li><strong>Soziales Engagement<br \/>\n<\/strong>Unternehmen, die den Millenials eine verlockende Vision der Verbesserung eines sozialen Missstandes anbieten, k\u00f6nnen den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Erfolg verbuchen, diese Generation zu motivieren. Salesforce ist so ein Beispiel. Das Unternehmen bietet eine Vielzahl von Initiativen an, die seine Arbeitnehmer dazu motivieren etwas zur\u00fcckzugeben. Sie werden dazu motiviert ihre Zeit \u2013 sogar w\u00e4hrend der Arbeitszeit &#8211; \u00a0in Charity-Arbeit zu investieren. Salesforce hat sich dazu verpflichtet 1 % seines Gewinns an wohlt\u00e4tige Organisationen zu spenden. Millenials ist soziales Engagement sehr wichtig, vor allem wenn es um Klimaschutz oder soziale Gleichberechtigung geht. W\u00e4hrend Unternehmen nicht zwingend einen Prozentsatz ihres Gewinns spenden m\u00fcssen, so sollte doch eine angemessene Verkn\u00fcpfung zwischen Unternehmenserfolg und positivem Wandel im sozialen Bereich zu erkennen sein, um f\u00fcr Millenials interessant zu sein.<\/li>\n<li><strong>Finanzielle Stabilit\u00e4t<br \/>\n<\/strong>Die Finanzkrise hat einen bleibenden Eindruck auf die Millenial-Generation hinterlassen. So sehr, dass ihre wirtschaftlichen Entscheidungen darauf abgezielt sind, finanzielle Stabilit\u00e4t zu erreichen. Reich werden steht dabei nicht auf der Liste. Sie legen nicht viel Wert auf Luxusartikel und Statussymbole. Viele leben l\u00e4nger zuhause, als fr\u00fchere Generationen. Betriebliche Altersvorsorge und das Umgehen der drohenden Altersarmut steht bei Millenials hoch im Kurs.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"7\">\n<li><strong>Technologische Innovation<br \/>\n<\/strong>Millenials sind die digitale Generation. Sie wurden in Zeiten geboren, in denen Internet, PCs und Mobiltelefone Standard sind. Daraus resultiert ihre Besessenheit hinsichtlich Technologie. Der durchschnittliche Student checkt sein Snapchat oder Instagram cirka elf Mal am Tag. Millenials sind vor allem daran interessiert, f\u00fcr Unternehmen wie Apple, Tesla oder Amazon zu arbeiten, welche die Sparte der innovativsten Technologiefirmen anf\u00fchren. Das Unternehmensziel sollte dementsprechend in irgendeiner Weise an technologische Innovation gebunden sein.<\/li>\n<li><strong>Regelm\u00e4\u00dfiges Feedback<br \/>\n<\/strong>Millenials wollen regelm\u00e4\u00dfiges Feedback von ihren Vorgesetzten. Konstruktives Feedback, welches ihnen die M\u00f6glichkeit gibt effizienter zu werden, wird mehr gesch\u00e4tzt, als einfaches Lob. Quartalsweise oder j\u00e4hrlich angesetzte Feedback-Gespr\u00e4che sind ihnen zu wenig. Vorgesetzte sollten von Unternehmen dazu ermutigt werden, sich w\u00f6chentlich oder wenigstens alle zwei Wochen mit den Arbeitnehmern zusammenzusetzen. Millenials sehen regul\u00e4res Feedback als wichtige Komponente ihrer beruflichen Weiterentwicklung.<\/li>\n<li><strong>Kollaboration<br \/>\n<\/strong>Es gibt einen guten Grund daf\u00fcr, dass von Millenials gef\u00fchrte Unternehmen auf das Open-Office-Design setzten. Mark Zuckerberg zum Beispiel, arbeitet bei Facebook selbst im Zentrum eines offenen B\u00fcro-Konzepts, anstatt sich in einen abgegrenzten Raum zur\u00fcckzuziehen. Der durchschnittliche Millenial-Arbeitnehmer zieht das kollaborative Arbeiten dem individuellen Arbeiten vor. Diese Generation sch\u00e4tzt die M\u00f6glichkeit, mit Kollegen des eigenen Teams, aber auch team\u00fcbergreifend zusammenzuarbeiten. Die Entwicklung einer transparenten Arbeitsatmosph\u00e4re, in der die Arbeiter an dem gemeinsamen Erfolg teilhaben und sich austauschen k\u00f6nnen, macht diese Generation zufrieden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6><b><span lang=\"DE\">Zusammenfassung<\/span><\/b><\/h6>\n<p><span lang=\"DE\">Junge Talente anzuwerben und auch langfristig zu behalten, stellt eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen an erfolgreiche Unternehmen &#8211; jeglicher Sparte &#8211; in der heutigen Zeit dar. Um f\u00fcr talentierte Millenials interessant zu sein und zu bleiben, m\u00fcssen Unternehmen eine Arbeitsatmosph\u00e4re kreieren, welche Spa\u00df macht, stimuliert und noch dazu innovative Ans\u00e4tze vorweist. Eine Firmenphilosophie zu verfolgen, die sich zum Ziel gesetzt hat, gesellschaftliche Probleme durch technologische Innovation zu l\u00f6sen geh\u00f6rt ebenso dazu, wie personalisiertes Feedback, Flexibilit\u00e4t und die M\u00f6glichkeit sich konstant weiterzubilden. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><sup><span lang=\"DE\">1<\/span><\/sup> https:\/\/www.pewresearch.org\/topics\/millennials\/<br \/>\n<sup><span lang=\"DE\">2<\/span><\/sup> https:\/\/www2.deloitte.com\/global\/en\/pages\/about-deloitte\/articles\/millennialsurvey.html<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>St\u00e4ndig h\u00f6rt man Begriffe wie Millenials, Generation X und Baby Boomers. Doch was bedeuten diese genau? Theoretisch sind sie alle &#8211; bis auf die Boomers &#8211; inoffizielle soziale Konstrukte. &nbsp; IDas Pew-Research-Center besch\u00e4ftigt sich seit \u00fcber zehn Jahren mit der Erforschung der Millenial-Generation. Um die analytische Bedeutung dieser Generation zu erhalten, haben sich die Forscher [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":763,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[],"class_list":["post-754","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-horwood-koehler-gmbh-en-2"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.horwood-koehler.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/754","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.horwood-koehler.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.horwood-koehler.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.horwood-koehler.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.horwood-koehler.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=754"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.horwood-koehler.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/754\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.horwood-koehler.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/763"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.horwood-koehler.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=754"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.horwood-koehler.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=754"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.horwood-koehler.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=754"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}